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Unternehmenswerk

Wissen · KfW-Förderung

KfW-StartGeld (067): bis 200.000 €

Das Einsteigerprogramm der KfW für Gründer: seit Dezember 2025 bis 200.000 €, mit 80 % Haftungsfreistellung, ohne zwingendes Eigenkapital und auch im Nebenerwerb. Hier die geprüften Antworten.

Pavel Deuble, Gründungsberater und Fachautor

Geprüft von Pavel Deuble

Gründungsberater & BAFA-registrierter Unternehmensberater

Was ist das KfW-StartGeld (067)?

Das ERP-Gründerkredit – StartGeld (067) ist das Einsteiger-Förderdarlehen der KfW für Gründer, Freiberufler und kleine Unternehmen mit überschaubarem Kapitalbedarf. Es finanziert Investitionen und Betriebsmittel zu günstigen, festen Zinsen.

Quellen:

Wie hoch ist das StartGeld 2026?

Bis zu 200.000 € pro Person, davon bis zu 80.000 € für Betriebsmittel. Die KfW hat den Höchstbetrag zum 1. Dezember 2025 von 125.000 € auf 200.000 € angehoben.

Mehrere Gründer können das StartGeld für dasselbe Vorhaben jeweils beantragen, wodurch sich der Gesamtrahmen erhöht.

Für wen ist das StartGeld geeignet?

Für Existenzgründer sowie Freiberufler und kleine Unternehmen, die seit weniger als fünf Jahren am Markt sind und einen Fremdkapitalbedarf bis 200.000 € haben.

Quellen:

Kann ich das StartGeld auch im Nebenerwerb nutzen?

Ja. Das StartGeld ist ausdrücklich auch für eine nebenberufliche Selbstständigkeit möglich, sofern die Gründung auf eine tragfähige Vollexistenz ausgerichtet sein kann.

Quellen:

Wie lang sind Laufzeit und tilgungsfreie Zeit?

Das StartGeld läuft in der Regel über bis zu 8 Jahre mit einem tilgungsfreien Anlaufjahr, in dem Sie nur Zinsen zahlen. Das entlastet die Liquidität in der Startphase.

Quellen:

Brauche ich Eigenkapital oder Sicherheiten?

Eigenkapital ist nicht zwingend nötig. Die KfW stellt die Hausbank zu 80 % von der Haftung frei, was die Zusage auch bei fehlenden Sicherheiten erleichtert. Etwas Eigenkapital verbessert die Konditionen.

Quellen:

Wie beantrage ich das StartGeld?

Über das Hausbankprinzip: Sie stellen den Antrag vor Vorhabenbeginn bei einer Bank oder Sparkasse Ihrer Wahl (KfW-Finanzierungspartner), die ihn an die KfW weiterleitet. Ein tragfähiger Businessplan ist die Grundlage.

Hinweis: Wir sind Gründungsberater, keine Bank. Wir bereiten Ihren Antrag bankfähig vor und begleiten Sie ins Bankgespräch.

Quellen:

Eigenkapital: was die KfW verlangt und was die Hausbank erwartet

Die KfW verlangt für die meisten Programme (zum Beispiel das StartGeld 067 oder den ERP-Förderkredit KMU) kein Mindest-Eigenkapital; formal sind bis zu 100 % der Kosten finanzierbar. Weil der Kredit aber über Ihre Hausbank läuft und diese das Risiko mitträgt, erwartet die Bank in der Praxis meist 10–20 % Eigenmittel, bevor sie zusagt. Eigenkapital verbessert Bonität, Konditionen und die Wahrscheinlichkeit einer Zusage.

Ausnahme bei Übernahme und Nachfolge: Hier ist die Eigenkapitalquote oft weniger entscheidend, weil das laufende Geschäft mit Cashflow und Substanz als Sicherheit dient. Wir bereiten Ihren Antrag so vor, dass die Hausbank mitzieht.

Pavel Deuble, Gründungsberater und Fachautor

Über den Autor

Pavel Deuble

Gründungsberater & BAFA-registrierter Unternehmensberater · Inhaber von Unternehmenswerk

Pavel ist seit 2018 in der Förder- und Gründungsberatung tätig und hat über 500 bewilligte Gründungszuschuss-Anträge begleitet. AZAV-Träger, BAFA-registriert (ID 191790) und Fachautor im Gründermagazin StartingUp.

Weitere häufige Fragen zum StartGeld

Kann ich mehrere StartGeld-Kredite kombinieren?

Pro Person ist der Höchstbetrag begrenzt; bei mehreren Gründern desselben Vorhabens kann jede Person das StartGeld beantragen. Für höheren Bedarf eignet sich der ERP-Förderkredit (077).

Eine vorzeitige Rückzahlung ist möglich; je nach Konditionen kann eine Vorfälligkeitsentschädigung anfallen. Die genauen Bedingungen stehen im KfW-Merkblatt 067.

StartGeld richtig beantragen

Im kostenlosen Erstgespräch prüfen wir, ob das StartGeld zu Ihrem Vorhaben passt, und bereiten Ihren Antrag bankfähig vor.

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